Die EU und die zentralasiatischen Staaten haben angekündigt, ihre Handelsbeziehungen weiter auszubauen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sprach bei einem Gipfeltreffen der EU-Spitzen mit den Präsidenten der zentralasiatischen Staaten in Usbekistan vom Beginn einer "neuen Ära". Hier gibt es zum Beispiel große Vorkommen seltener Erden.
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NewsTranskript
00:00Die Europäische Union baut ihre Handelsbeziehungen zu den fünf ehemaligen Sowjetrepubliken
00:06Usbekistan, Kasachstan, Kyrgyzstan, Tatschikistan und Turkmenistan weiter aus.
00:12Bei einem EU-Zentralasien-Gipfel wurde eine strategische Partnerschaft vereinbart,
00:18die dazu verpflichte, füreinander da zu sein,
00:20sagt der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
00:24Dieser Gipfel eröffnet ein neues Kapitel in unseren Beziehungen,
00:31denn heute beginnen wir eine strategische Partnerschaft.
00:34Und diese Partnerschaft zeigt, dass man sich auf die EU verlassen kann.
00:38Gemeinsam können wir engere Beziehungen pflegen,
00:41von denen unsere beiden Regionen profitieren.
00:44Beziehungen, die wir durch neue Freundschafts- und Handelsnetze stärken und ausbauen.
00:49In Zentralasien gibt es reiche Rohstoffvorkommen, unter anderem an Kobalt und Kupfer.
00:59Kasachstan hatte unlängst bekannt gegeben,
01:02dass es die womöglich größten Vorkommen des Landes an seltenen Erden entdeckt habe.
01:07Von der Leyen nannte die Ressourcenvorkommen Zentralasiens einen Honigtopf für globale Akteure.
01:14Umgekehrt fließen in die zentralasiatischen Länder EU-Hilfen in Höhe von rund 12 Milliarden Euro
01:20im Rahmen der europäischen Global Gateway Infrastruktur-Initiative.
01:25Meine Herren, es gibt so viel, was wir in diesen vier vorrangigen Bereichen
01:32Verkehr, Rohstoffe, erneuerbare Energien und der Digitalisierung erreichen können.
01:37Von der Leyen betonte, dass sich das europäische Angebot von den Absichten anderer Staaten unterscheide.
01:47Die EU und westliche Staaten kritisieren, China als Gläubiger und Russland als Energie- und Waffenlieferant
01:54würden die zentralasiatischen Länder in Abhängigkeit halten.