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Der anhaltende Wirtschaftsabschwung belastet weiterhin den Arbeitsmarkt. Besonders stark betroffen sind Handel und Industrie. Laut heute veröffentlichten Zahlen waren Ende März rund 397.100 Personen beim Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos oder in Schulung gemeldet, davon waren 316.300 arbeitslos und rund 80.700 in Schulungsmaßnahmen des AMS. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Zahl der Arbeitslosen und Schulungsteilnehmer um 7,4 Prozent bzw. 27.400 Personen gestiegen.

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00:00Der anhaltende Wirtschaftsabschwung belastet weiterhin den Arbeitsmarkt.
00:05Ende März waren rund 397.100 Personen beim Arbeitsmarktservice gemeldet.
00:12Davon waren rund 80.700 in Schulungen.
00:17Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Zahl der Arbeitslosen und Schulungsteilnehmer um 7,4 Prozent,
00:25also um 27.400 Personen gestiegen.
00:29Die Arbeitslosenrate erhöht sich mit Ende März um 0,5 Prozentpunkte auf 7,4 Prozent.
00:37Laut AMS-Vorstand Johannes Kopf steige die Arbeitslosigkeit nicht so stark,
00:43wie es die wirtschaftlich angespannte Situation erwarten ließe.
00:47Besonders vom konjunkturellen Tief betroffen seien weiterhin die Industrie und der Handel, so Kopf.
00:54In der Industrie steigt die Arbeitslosigkeit im Jahresvergleich um 14,9 Prozent,
01:01im Handel sind es 9,1 Prozent.
01:04Aber auch im Gesundheits- und Sozialwesen und in der Gastronomie
01:09gibt es mit 14 beziehungsweise 12,9 Prozent jeweils einen deutlichen Anstieg.
01:15Die Zahl der sofort verfügbaren offenen Stellen ist Ende März im Vergleich zum Vorjahresmonat um 11,1 Prozent gesunken.
01:25Die Arbeitslosenzahlen in Österreich steigen seit April 2023.
01:31Ab Sommer erwarten die Wirtschaftsforscher von WIFO und IHS eine Konjunkturaufhellung.
01:38Die Arbeitslosenzahlen sinken bei einem Wirtschaftsaufschwung aber meist erst zeitverzögert.
01:45Untertitel der Amara.org-Community

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