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Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat Kritik an den neuen von US-Präsident Donald Trump verkündeten Zöllen geübt. Trumps Grundannahme bei dem Thema sei "falsch", sagte Habeck in Berlin. "Ein offener Handel nutzt am Ende allen: dem eigenen Land, den Verbraucherinnen und Verbrauchern, dem Steigen des volkswirtschaftlichen Wohlstands."

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Transkript
00:00Die großen Tech-Konzerne, die ja eine wahnsinnige Dominanz in Europa haben,
00:04sind weitgehend von europäischen Besteuerungen befreit.
00:09Also sie profitieren davon, wir natürlich auch.
00:11Also die Verbraucherinnen und die Verbraucher und die Unternehmen,
00:14die diese Konzerne nutzen, nutzen halt die Angebote, die da sind.
00:18Es ist also erst einmal ein Argument für das, was ich sagte,
00:21dass Donald Trumps Grundannahme falsch ist.
00:24Ein offener Handel nutzt am Ende allen,
00:28dem eigenen Land, den Verbrauchern,
00:31dem Steigen des volkswirtschaftlichen Wohlstands.
00:36Ansonsten ist alles auf dem Tisch.
00:39Und so wie Sie es angesprochen haben, wird es auch auf dem Tisch bleiben.
00:44Man gibt den Amerikanern 14 Tage Zeit, um in Gespräche einzutreten.
00:48Und das ist auch klug.
00:50Europa sollten jetzt, wir sollten nicht die Heißsporne sein.
00:52Wir sollten jetzt nicht auf Feuer als erstes Feuer legen,
00:56sondern wir sollten immer versuchen, das Feuer zu löschen.
00:59Das heißt, das Ziel sollte sein, zu deeskalieren
01:02und einen Zollstreit zu vermeiden.

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