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Seit seinem Amtsantritt im Januar hat US-Präsident Donald Trump Zölle auf zahlreiche Produkte vehrängt - heute könnten neue hinzu kommen, von denen womöglich auch die EU betroffen ist. In aller Welt steigt die Sorge vor einem Handelskrieg und einer daraus resultierenden Rezession.

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Transkript
00:00US-Präsident Donald Trump hat seit seinem Amtsantritt im Januar Zölle auf zahlreiche
00:06Waren aus aller Welt verhängt.
00:08Jetzt könnten neue Aufschläge hinzukommen.
00:10Welche Länder genau betroffen sind, gab die US-Regierung im Vorfeld nicht bekannt.
00:15Trump hatte lediglich erklärt, es handle sich um reziproke Zölle, also Aufschläge
00:20auf Produkte, auf die US-Exporteure bei der Ausfuhr in andere Länder ebenfalls Abgaben
00:26entrichten müssen.
00:28Die Präsentation der neuen Zölle sollte am Mittwochabend nach Handelsschluss an der
00:32New Yorker Börse erfolgen.
00:34Trump selbst sprach von einem Befreiungstag und einem goldenen Zeitalter, das den USA
00:39bevorstehe.
00:41Es wird allgemein erwartet, dass die EU von weiteren Abgaben betroffen sein könnte.
00:45Die Europäer sind bislang verhältnismäßig glimpflich davon gekommen.
00:50Sie sind vor allem von Aufschlägen auf Autos sowie Stahl und Aluminium betroffen.
00:55Von Trump zwischenzeitlich angekündigte Zölle auf Champagner und Wein in Höhe von
01:00200 Prozent sind bislang nicht in Kraft getreten.
01:03Die EU hatte zuvor Zölle auf Whisky, Jeans und Motorräder verhängt.
01:08Weitaus stärker betroffen sind Kanada und Mexiko.
01:11Während Kanada größter Importeur von Stahl und Aluminium ist und deshalb hohe Zölle
01:16entrichten muss, werden im Fall Mexikos vor allem landwirtschaftliche Produkte besteuert.
01:22Einen Teil dieser Zölle hat Trump inzwischen wieder ausgesetzt.
01:25Auf Waren aus China gelten zusätzliche Zölle in Höhe von 10 Prozent.
01:31Trump besteht entgegen der gängigen Lehrmeinung darauf, mit der Verhängung von Zöllen das
01:36Außenhandelsdefizit der USA beseitigen zu können.
01:40Wirtschaftswissenschaftler gehen aber davon aus, dass die Exporteure die gestiegenen Kosten
01:45an die US-Verbraucher weitergeben werden.
01:48Außerdem schaden die Zölle der Weltwirtschaft.
01:51Börsen in aller Welt haben zuletzt deutlich eingebüßt.

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