Max Eberl musste sich auf der PK vor dem Spiel gegen Augsburg einigen Fragen rund um die Personalie Thomas Müller stellen. Eine klare Antwort wollte er nicht geben.
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SportTranskript
00:00Ich glaube, das ist das Entscheidende, also Thomas Müller, das ist ja ein besonderes
00:05Personal.
00:06Er ist jetzt nicht irgendein Spieler, sondern ein großer Spieler des FC Bayern.
00:09Und wie gesagt, momentan wird es halt sehr medial getrieben.
00:12Ich glaube, weder Thomas noch wir haben offiziell was dazu gesagt, außer, dass wir etwas verkünden,
00:17wenn es etwas zu verkünden gibt.
00:18Das heißt, wenn die Gespräche abgeschlossen sind, wenn wir die Gespräche geführt haben.
00:21Und das findet gerade statt und deswegen gibt es gar nicht mehr zu sagen.
00:24Wann und wer, wenn es so ist, das habe ich ja bei den ganzen Vertragsverlängerungen
00:29auch so gehabt, oder wir so gehalten, das bleibt genau dasselbe.
00:32Ich werde hier nicht über Thomas sprechen, wir reden mit Thomas, das haben wir immer
00:39so gehalten.
00:40Und wenn wir dann die Entscheidung verkünden, verkünden wir sie.
00:42Herr Eberl, jetzt die ganze Causa Thomas Müller, jetzt wird auch viel über Ihre Person gesprochen,
00:48die Aussage im Januar, die Sie ja getätigt haben, von wegen, er muss eigentlich nur unterschreiben.
00:52Jetzt gibt es auch Kritik, wie nehmen Sie die Kritik an Ihrer Person wahr, lassen Sie
00:57das ran an sich, lassen Sie das abprallen, wie geht es Ihnen aktuell mit der Situation?
01:02Tatsächlich kriege ich das gar nicht so mit, natürlich wird es mir zugetragen, wenn man
01:07sich auf eine PK vorbereitet, aber tatsächlich ist mein ganzer Fokus auf Bayern München,
01:12auf die Entscheidungen treffen, auf die letzten Wochen, die wir jetzt haben, sowohl Meisterschaft
01:15als auch Champions League, Klubwählen vorbereiten, das sind die Gedanken, die ich habe, darauf
01:19fokussiere ich mich.
01:21Kritik habe ich viel bekommen, seitdem ich beim FC Bayern bin, trotzdem treffen wir
01:24zusammen Entscheidungen und deswegen sage ich bewusst wir, es ist nicht Max Eberl, es
01:28ist keine One-Man-Show, sondern es ist ein Klub, der Entscheidungen fällt, wo man diskutiert,
01:32wo man dann aber Entscheidungen trifft und dann bestätigt und sie dann bestätigt, wenn
01:35sie zu bestätigen sind und nicht vorher und nicht vorher auch diese ganze Diskussion
01:39über uns ergehen lassen.
01:40Ich nehme es wahr, aber tatsächlich, ich mache meinen Job, ich versuche meinen Job
01:45so gut wie möglich zu machen, die bestmögliche Entscheidung für Bayern München, für den
01:48größtmöglichen Erfolg dieses Klubs und der steht über allem, über jeder Person,
01:52über jeden Mitarbeiter, über jeden Spieler und das ist mein Job, den ich zu tun habe
01:55und alles andere kann ich wenig beeinflussen und deswegen versuche ich mich auch nicht
01:59zu beschäftigen damit.
02:00Ja gut, die Vorwürfe, die kommen von außen und jeder hat natürlich auch eine Meinung
02:04zu allem und das ist ja auch ein Stück weit euer Job, das ist ein Stück weit der Job
02:08von den Experten und es darf auch jeder seine Meinung haben, aber wir machen eben intern
02:12unsere Arbeit, wir versuchen intern eben alles zu besprechen und werden es dann öffentlich
02:17erklären, was wir da entschieden haben und warum wir es entschieden haben und Dankbarkeit
02:21ist immer da, also ich glaube, ein Spieler, der irgendwo einen Vertrag unterschreibt,
02:26hat allein Dankbarkeit, dass er den Vertrag hat.
02:28Thomas ist jetzt eine ganz spezielle Situation und ich weiß, ich habe schon einige Spieler
02:32gehabt, auch in meinen Vorringstationen, die eine große Ära geprägt haben bei diesen
02:36Vereinen, wo man dann irgendwann sagen muss, gemeinschaftlich, okay, vielleicht ist es
02:41dann auch irgendwann vorbei, aber das tun wir dann, wenn es wirklich soweit ist und
02:44das ist eben dieses ganze Vorwegnehmen und wie wir miteinander umgehen, ich glaube, das
02:49kann am langen Ende nur wir entscheiden oder wir einschätzen, die damit umgehen und von
02:54außen kann man eine Meinung haben und man kann irgendeine Tendenz und aus dieser Tendenz
02:58mache ich dann eine ganz große Schlagzeile, das ist aber nicht das, was uns beherrlicht,
03:02sondern uns beherrlicht die Arbeit, uns beherrlicht die Gespräche mit den Spielern intern und
03:06wenn wir dann gemeinschaftlich eine interne Entscheidung getroffen haben, dann geht es
03:09nach draußen und dann wird man es erklären.