Nachrichten des Tages | 22. März - Mittagsausgabe
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NewsTranskript
00:00Israels Verteidigungsministerium hat seinen Truppen befohlen, tiefer in den Gaza-Streifen einzudringen.
00:06Israel rückt nun im Norden und Süden weiter vor.
00:12Selenski wirft Putin vor, einen vollständigen Waffenstillstand zu blockieren.
00:22Nach Habari im Januar. Deutscher Zoll beschlagnahmt offenbar Tanker der russischen Schattenflotte.
00:31Drei Tage nach Imamoulous Verhaftung. Proteste zur Freilassung des Istanbuler Bürgermeisters gehen weiter.
00:43Israels Verteidigungsminister Katz hat erklärt, er habe den Militär befohlen, tiefer in den Gaza-Streifen vorzudringen.
00:50Ziel ist es offenbar, die Freilassung der restlichen Geiseln in den Händen der Hamas zu erzwingen.
00:56Nach der Rückeroberung eines Teils des Nezarin-Korridors, der den Gaza-Streifen horizontal teilt,
01:01rückten die israelischen Truppen im Norden und Süden weiter vor.
01:06Das israelische Militär erklärte, es habe die Blockade des nördlichen Gaza-Streifens,
01:11einschließlich der Stadt Gaza, wieder in Kraft gesetzt.
01:16Seit dem Bruch des Waffenstillstands am Dienstag sind fast 600 Palästinenser getötet worden.
01:21Die Hamas hält immer noch 59 Geiseln fest, von denen mindestens 35 tot sein sollen.
01:30Die Hamas will die verbleibenden Geiseln nur für einen dauerhaften Waffenstillstand
01:34und einen vollständigen Rückzug der israelischen Truppen aus dem Gaza-Streifen freilassen.
01:44Die deutschen Zollbehörden haben laut dem Spiegel und örtlichen Medienberichten
01:48schon vergangenen Freitag den unter der Flagge Panamas fahrenden Tanker Eventin beschlagnahmt.
01:54Dieser war im Januar vor der deutschen Ostseeküste havariert und lag seitdem vor der Insel Rügen.
01:59Das Schiff gehört nach Experteneinschätzung zu Russlands sogenannter Schattenflotte,
02:03mit der Russland das Öl-Embargo umgeht.
02:06Laut Sicherheitskreisen wurde ein Beschlagnahmebeschluss erlassen,
02:08dem zufolge der Tanker samt den rund 100.000 Tonnen Rohöl an Bord in deutsches Eigentum übergehen wird.
02:15Das Bundesfinanzministerium wollte sich unter Hinweis auf laufende zollrechtliche Maßnahmen nicht konkret dazu äußern.
02:23Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelenskyy hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vorgeworfen,
02:29die Bemühungen um einen Waffenstillstand zu blockieren.
02:32Zelenskyy sagte, die Ukraine habe vor mehr als einer Woche einen US-Vorschlag
02:37für einen vollständigen Waffenstillstand akzeptiert.
02:40Bisher seien jedoch keine Fortschritte zu verzeichnen, da Putin noch nicht auf den Vorschlag reagiert habe.
02:46Er warf dem russischen Präsidenten vor, weiterhin als Aggressor aufzutreten,
02:50da der Kreml seine schweren Luftangriffe gegen die Ukraine fortsetze.
02:54Sowohl Zelenskyy als auch Putin hatten am Mittwoch nach Gesprächen mit US-Präsident Donald Trump
03:00einer begrenzten Waffenruhe grundsätzlich zugestimmt.
03:03Noch offen ist, welche möglichen Ziele im Rahmen der Vereinbarung vor Angriffen geschützt wären.
03:08Für nächste Woche ist eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche in Saudi-Arabien geplant.
03:13Der ukrainische Präsident betonte, dass mehr Druck auf Russland ausgeübt werden müsse,
03:18um zu einem Ergebnis zu kommen.
03:23Der Vorsitzende der türkischen Republikanischen Volkspartei hat erneut dazu aufgerufen,
03:28friedlich gegen die Verhaftung des Istanbuler Bürgermeisters Ekrem Imamoglu zu protestieren.
03:33Imamoglu war am Mittwoch bei einer Razzia in seinem Haus festgenommen worden.
03:37Ihm werden Korruption und Verbindungen zu Terrorgruppen vorgeworfen.
03:41Viele sehen in der Verhaftung einen politisch motivierten Versuch,
03:45den beliebten Oppositionspolitiker und wichtigen Herausforderer des türkischen Präsidenten auszuschalten.
03:51Erdogan bestreitet, eine Rolle bei der Festnahme gespielt zu haben.
03:55Die türkischen Gerichte würden frei und unabhängig arbeiten, erklärte er.
03:59Seit Imamoglus Verhaftung haben sich täglich tausende Menschen vor dem Istanbuler Rathaus versammelt
04:04und seine Freilassung gefordert.
04:06In Istanbul und auch in der Hauptstadt Ankara kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstrierenden und der Polizei.
04:12In Ankara wurde ein fünftägiges Demonstrationsverbot verhängt,
04:16nachdem Protestierende auf einem Universitätsgelände mit der Polizei aneinander geraten waren.
04:21Der Vorsitzende der Republikanischen Volkspartei Özgür Özel forderte die Menschen auf,
04:26von ihrem verfassungsmäßigen Demonstrationsrecht Gebrauch zu machen.