Vor dem Spiel von RB Leipzig gegen den VfB Stuttgart spricht Interimstrainer Zsolt Löw über seine Beziehung zu Marco Rose. Der Ungar bedauert die Entlassung, da er und Rose gute Freunde sind.
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SportTranskript
00:00Ich fange bei Marco an. Ihr wisst schon, dass Marco ein guter Freund von mir ist.
00:10Wir haben ja noch zusammen bei Mainz Fußball gespielt und seitdem waren wir auch bei Red Bull Salzburg zusammen.
00:17Also uns verbindet ganz viel und wir sind sehr gute Freunde.
00:21Natürlich hat es keiner von uns so gewünscht, dass es dann so kommt und er gehen muss und ich ihm einfach mal seinen Platz übernehme.
00:29Natürlich ist es auf den ersten Blick nicht so ganz angenehm, aber ich glaube, dass unsere Freundschaft das aushält.
00:35Es ist nicht die richtige Zeit, glaube ich, zwischen uns darüber zu sprechen.
00:39Ich habe keine Zeit dafür und er hat auch einiges zu verdauern und einfach zu reflektieren.
00:44Ich glaube, dass der Zeitpunkt kommen wird, wo wir uns zusammensetzen und einfach mal alles ausräumen, was ausräumen ist.
00:52Aber ich glaube, das gibt es nicht. Wir haben in den letzten Wochen auch regelmäßigen Austausch gehabt und gut zusammengearbeitet.
00:58Also ich hoffe und ich glaube, dass unsere Freundschaft nicht schadet.
01:02Was man machen kann in der kürzesten Zeit?
01:05Natürlich bei der Trainererlassung ist das erste Mal jeder Spieler und Mitarbeiter einfach mal ein Schock, eine Überraschung oder ein Erlebnis, das jeder verdauern soll.
01:17Ich versuche einfach für sie das Gefühl zu geben, dass ich ihnen Zeit gebe, aber viel Zeit haben wir nicht.
01:24Wir müssen uns schnellstmöglich kennenlernen, müssen uns zusammenfinden und müssen einfach durch dieses Mannschaftsgespräch oder viele Einzelgespräche schnellstmöglich einen Eindruck schaffen, wo die Jungs gerade sind.
01:35Im Kopf, weil natürlich wissen wir, dass der Kopf auch eine große Rolle spielt bei der Leistung.
01:40Und das ist erst einmal unsere Aufgabe, schnell zueinander zu finden, offen zu sein.
01:47Sie sind offen für meine Idee, ich bin offen für ihre Bedürfnisse und das ist einfach mal das Wichtigste in den ersten ein, zwei Tagen.