Nachrichten des Tages | 24. Februar - Morgenausgabe
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NewsTranskript
00:00Mehr als 80 Prozent der fast 60 Millionen Wahlberechtigten in Deutschland haben bei
00:06der Bundestagswahl am Sonntag ihre Stimme abgegeben.
00:10Nach Auszählung einer Wahlkreise kam die CDU-CSU als stärkste Kraft auf 28,6 Prozent.
00:16Es ist ein Plus von 4,4 Punkten im Vergleich zur Wahl vor dreieinhalb Jahren.
00:20Herzlichen Dank für das Vertrauen, das Sie uns und dass Sie auch mir persönlich geben.
00:26Ich weiß um die Verantwortung, ich weiß auch um die Dimension der Aufgabe, die jetzt
00:32vor uns liegt.
00:33Ich begegne dem mit größtem Respekt und ich weiß, dass es nicht einfach werden wird.
00:39Die größte Enttäuschung des Abends war dem scheidenden Bundeskanzler Olaf Scholz
00:44vorbehalten.
00:45Die SPD erhielt mit 16,4 Prozent ein Minus von 9,3 Punkten, ihr bisher schlechtestes
00:51Ergebnis überhaupt bei einer Bundestagswahl.
00:54Das ist ein bitteres Wahlergebnis für die Sozialdemokratische Partei, das ist auch eine
00:59Wahlniederlage.
01:00Das, finde ich, muss bei dem Ergebnis einmal am Anfang klar und deutlich gesagt werden.
01:06Und für mich ist auch ganz wichtig zu sagen, das ist ein Ergebnis, aus dem wir gemeinsam
01:11nach vorne gehen müssen.
01:12Die rechte AfD-Kandidatin Alice Weidel hat mit knapp über 20,8 Prozent der Stimmen deutlich
01:19zugelegt und ihr Ergebnis von der letzten Wahl im Jahr 2021 verdoppelt.
01:23Wir haben uns verdoppelt, man wollte uns halbieren, das Gegenteil ist eingetreten und ich muss
01:34eins sagen, unsere Hand wird immer ausgestreckt sein für eine Regierungsbeteiligung, den
01:43Willen des Volkes, den Willen Deutschlands umzusetzen.
01:48Wir sind bereit für eine Regierungsbeteiligung.
01:52März könnte seinen Wunschkoalitionspartner die SPD bekommen.
01:56Grund ist das Scheitern des BSW in der 5-Prozent-Hürde.
01:59Die Grünen mussten offenbar viele Stimmen an die Linke abgeben, sie erreichten nur 11,6
02:04Prozent.
02:05Die Linke legte fast um das Doppelte auf 8,8 Prozent zu.
02:08Am Vorabend des dritten Jahrestages der russischen Invasion in der Ukraine erklärte Präsident
02:25Volodymyr Zelenskyj, dass er bereit wäre, zurückzutreten, wenn dies Frieden und eine
02:29NATO-Mitgliedschaft bedeuten würden.
02:33Er forderte außerdem weitere Sicherheitsgarantien, sowohl von Europa als auch von den USA.
02:42Mehrere führende europäische und internationale Politiker werden am Montag in Kiew des Dreijährigen
02:47Krieges gedenken.
02:48Auf die Frage von Sascha Waculina von Euronews, welche Entscheidungen während dieses Besuchs
02:53getroffen werden, wollte der ukrainische Staatschef nicht mit Details antworten.
02:58Er sei aber fest entschlossen, bestimmte Entscheidungen zur Unterstützung des Landes zu treffen.
03:01Der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Kirstame
03:18werden hingegen zu getrennten Treffen im Weißen Haus zusammenkommen, um Europa wieder in
03:22den Mittelpunkt der Friedensgespräche mit der Ukraine zu stellen.
03:25Zelenskyj räumte ein, dass die Ukraine gezwungen sein könnte, für weitere Hilfen ein Wirtschaftsabkommen
03:32mit den USA zu unterzeichnen.
03:33Der Zustand von Papst Franziskus ist nach wie vor kritisch.
03:40Bei ihm wurde eine leichte Niereninsuffizienz festgestellt, so der Vatikan.
03:44Der Papst sei jedoch wach und gut orientiert.
03:47Die Nacht auf Sonntag habe der Pontifex ruhig verbracht.
03:53Das teilte der Vatikan am Morgen über Telegram mit.
03:58Franziskus habe am Samstagmorgen Atemnot gehabt und sei mit Sauerstoff versorgt worden.
04:03Zudem habe er Bluttransfusionen erhalten, nachdem Tests eine niedrige Zahl von Thrombozyten
04:07zeigten, hatte der Vatikan am Samstagabend mitgeteilt.
04:13In der Erklärung vom Samstag hieß es auch, der Papst sei weiterhin wachsam und verbrachte
04:18den Tag im Sessel, obwohl er mehr Schmerzen hatte als gestern.
04:21Die Ärzte sagen, die Prognose sei verhalten.
04:26Franziskus befindet sich seit über einer Woche in der römischen Gemelli-Klinik.